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Der GT8 war über 42 Jahre im
Dienste des Dortmunder Fahrgastes. Grund genug ihm dazu eine kleine
Fotoserie aus den letzten "Arbeitsjahren" zu gönnen. Natürlich lassen sich
hier auch andere Fahrzeuge finden - lassen Sie Sich überraschen!
Viel Spaß!
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Den Anfang macht Wagen 1 aus dem Baujahr 1974 (EZ
07.02.1974). Hier ist er an der Haltestelle Vincenzheim in Fahrtrichtung
Westfalenhütte zu sehen. Wagen 1 wurde am 17.10.1996, nach letzten
Regeleinsätzen auf der Linie "E" zwischen Dorstfeld und Wambel, abgestellt
und gelangte im Dezember selben Jahres nach Resita, wo er auch heute noch
fleißig seine Runden dreht - als Einrichtungsfahrzeug.
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Weiter geht es mit GT8 2 (EZ 28.02.1974), hier
noch als 408 in Richtung Wickede am Ostentor zu sehen. Das Bild muss bis
1994 entstanden sein, da ab dem 24.9.1994 regulär keine GT8 mehr auf die 408
gelangten. Ausnahmen bildeten starke Wintereinbrüche, die die N8C zum Teil
lahm legten (Anfang 1996 - alle verbliebenen 14 GT8 waren noch mal im
Einsatz!). Dieses Fahrzeug wurde als letzter der ersten Abgänger am
30.10.1996 abgestellt und auch im Dezember 1996 nach Resita verschifft. Im
Jahre 2006 wurde dort begonnen, dieses Fahrzeug auszuschlachten.
In Resita hat er zu Beginn dieser Dekade einen
Auffahrunfall erlitten, wonach ihm die zwei Rundscheiben der zweiten Flures
verblecht wurden.
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Wagen 5 (EZ 11.04.1974) bei
der Einfahrt in die Schleife Wambel. Das Bild muss im Winder 1996/1997
entstanden sein, da zu diesem Zeitpunkt die E-Wagen zwischen Dorstfeld
und Wambel unterwegs waren. Das Fahrzeug war einer der letzten in
Dortmund verbliebenen GT8, welche eigentlich noch bis zum Juni 2002 in
Betrieb bleiben sollten. Der Unfall dieses Fahrzeugs Anfang März 2001
brachte diesem Wagen das Aus, da er so stark beschädigt war, dass sich
ein Wiederaufbau nicht mehr lohnte. Ende April 2001 wurde Wagen 13 dann
ebenfalls abgestellt.
Wagen 5 war zusammen mit Wagen 91 ein
Sonderling - er hatte in der weiß-roten Lackierung weiße Puffer.
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Dieses Bild zeigt GT8 7 (EZ
29.04.74) bei der Ausfahrt aus der Schleife Brackel. Kurios an dem Bild,
dass der Wagen auf der "kurzen 408" eingesetzt ist, die zu diesem
Zeitpunkt die Strecke Brackel - Nicolaikirche fuhr - regulär waren hier
nur N8C-Solowagen anzutreffen. Wagen 7 fährt heute noch in Resita, wo er
im Dezember 1996 eintraf. Seine Abstellung erfolgte zusammen mit den
Wagen 3, 4, 10, 12, 14 und 15 am 13.07.1996, da man dachte, diese
Fahrzeuge nicht mehr zu brauchen. Die Neukoordinierung der Linie "E",
wie sie oben schon erwähnt wurde, erforderte allerdings mehr Fahrzeuge.
Man reaktivierte einige der abgestellten GT8 - Wagen 7 gehörte nicht
dazu und wurde im September 96 nochmals nach Dorstfeld gebracht, um im
Dezember mit seinen Kumpanen nach Rumänien zu gehen. Dort dreht er heute
munter seine Runden.
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Die Verteilung der 1996
abgestellten GT8 in der ehemaligen Hauptwerkstatt Immermannstraße sah
folgendermaßen aus:
In der Halle: Wagen 10. Auf Gleis 15
vorne stand GT8 12, direkt dahinter GT8 4. Gleis 16 beherbergte die GT8
15 (vorne) und 3, Gleis 17, wie zu sehen, den Wagen 7 (vorne) und Wagen
14 hinten. Das machte Rangierarbeiten nötig, da Wagen 14 zusammen mit
den Wagen 10, 12 und 15 wieder in Betrieb gelangte und die verbliebenen
3 Fahrzeuge noch etwas länger an der Immermannstraße verweilten.
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Das Ganze noch einmal aus
einer anderen Perspektive - hier sieht man nun auch Wagen 12 links auf
Gleis 15 mit seiner schönen Vollwerbung für die Bäckerei Grobe und Wagen
15 mit der Vollwerbung für das Möbelhaus "Mann".
Wie schon erwähnt, waren die GT8 15 und
10 Werbezwillinge. Nicht ganz! Wagen 15 hatte auf beiden Köpfen weiße
Puffer,...
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..und Wagen 10 (EZ
24.05.1974) rote Puffer. Aufgrund einer Betriebsunterbrechung ist Wagen
10 hier in der Schleife Brackel zu sehen, im Hintergrund wartet ein
abgebügelter N8C der letzten Serie auf seinen nächsten Einsatz.
Wagen 10 wurde zusammen mit den Wagen 9, 11,
14 und 15 endgültig am 16.11.1999 abgestellt. Der Autor dieser Seite
kann sich allerdings schwach daran erinnern, dass Wagen 10 zusammen mit
Wagen 12 und 15 nochmals am 09.12.1999 beim Europacup-Spiel BVB -
Glasgow Rangers zum Einsatz kam.
Wenn da jemand etwas näheres weiß -
bitte lassen Sie es uns wissen.
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Hier nun Wagen 12 (EZ
14.06.1974) - drittletzter GT8 in Dortmund. Als Betriebsreserve noch
vorgehalten wurde auch er im Juni 2000 endgültig aufs Abstellgleis
gestellt und am 13. September 2000 per Schiff nach Rumänien gebracht.
Dort dreht er heute in blau-weiß seine Runden - als
Einrichtungsfahrzeug. Auf diesem
Bild allerdings dreht er noch fleißig in Dortmund seine Runden,
1996/1997 in der Schleife Wambel auf der berüchtigten Linie "E".
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Und noch einmal Wagen 15 (EZ
15.07.1974) - hier an der Kampstraße. Er wird sich auf den Weg zur
Westfalenhütte machen, von wo aus er dann zurück nach Marten fährt.
Aufnahmezeitpunkt: Ende der 90er. Endgültig abgestellt im Januar 2000
gelangte auch er im September 2000 nach Rumänien.
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Anfang/Mitte der 90er -
Schleife Brackel. Wagen 14 macht seine verdiente Pause, um danach,
frisch ausgeruht, zurück nach Dorstfeld zu fahren. Die Schleife Brackel
wurde zu diesem Zeitpunkt nicht durchfahren, vielmehr wurde über einen
Gleiswechsel zurückgesetzt.
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Nochmal Wagen 14 (EZ
04.07.1974), allerdings dieses Mal in Wambel, wo die Schleife ebenfalls
nicht durchfahren wurde. Das Foto muss 1996 entstanden sein, als die
Linie "E" noch planlos (mal hierhin (Wambel), mal dorthin (Ostentor))
fuhr. Wagen 14 verlor kurz darauf seine Werbung. Heute ist er immer noch
unterwegs, undzwar in Resita, wohin er nach Abstellung am 16.11.1999 im
September 2000 transportiert wurde.
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Während eines Warnstreiks
Mitte der 90er konnte dieses Bild der Wagen 15 (links) und 4 (EZ
27.03.1974) in der Schleife Brackel gemacht werden. Vermutlich wurde
dort eine Zwangspause eingelegt. Das Schicksal des "Fuffzehners" wurde
etwas weiter oben schon erläutert, Wagen 4 wurde am 13.07.1996
abgestellt und im Dezember 1996 nach Resita gebracht, wo er auch heute
noch im Einsatz ist.
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GT8 25 (EZ 05.03.1966) in
der Ausweiche Dorstfeld Güterbahnhof (heute: Auf dem Brümmer). Die 403
war die Linie, mit der die Strecke nach Marten in die 90er-Jahre ging.
Danach folgte von September 1992 - Juni 1996 die 406, die von Marten zum
Stadion fuhr. Und von 1996 bis heute ist es die 404 zur Westfalenhütte.
Besonderheit an Wagen 25: er hatte den Bügel
auf Kopf 2, da er nach einem Unfall einen Kopf von Wagen 18 (EZ
23.02.1966 - verschrottet 12.09.1989) bekam. Wagen 25 wurde 1993
ausgemustert und am 27.09.1993 verschrottet.
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Für die einen war er das
Methusalem, für die anderen der Krampf schlechthin: Wagen 64. Der letzte
in Dortmund verbliebene GT8 des Baujahres 1959 (EZ 01.10.1959) mit
dieser sehr tollen Werbung für Kopfermann, die kurz vor dem Ende des
Wagens noch einmal Schlagzeilen machte. Das Fahrzeug fuhr noch Werbung,
die Firma allerdings war schon konkurs. So wurde die Aufschrift "KOPFERMANN"
noch überlackiert. Das Fahrzeug war
farblich gesehen "halbiert". Die eine Seite war dunkelblau und hatte
ihre "Höhepunkte" an der Front und den Fahrgastfenstern der Kopfteile,
die andere Seite war orange und hatte ihre Höhepunkte an der Front und
unter den Fahrgastfenstern im Mittelteil des Wagens. In diesen
"Höhepunkten" befand sich die Aufschrift "KOPFERMANN". Verschrottet
wurde dieses Fahrzeug am 09.12.1993 und wurde somit mit 34 Jahren
Dortmunds dienstältester GT8!
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Ein "besonderer" GT8 ist der
GT8 21 gewesen. Er wurde Ende der 80er abgestellt, bekam allerdings nach
kurzer Zeit eine weitere HU und blieb als Partywagen im Einsatz, was ihn
sogar zu Einsätzen auf der Hafenbahn brachte. Kurz darauf wechselte er
seinen "Namen" und hörte fortan auf die Nummer 221. Dieser GT8
war tunneltauglich, da er die erforderlichen technischen Einrichtungen
eingebaut bekam. Hier ist er Anfang der 90er kurz vor der Gleiskreuzung
Obernette zu sehen.
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Kein GT8, aber von der Form
her ähnlich, ist dieser Vierachser mit der Nummer 904. Gebaut 1954 von
der DUEWAG als Wagen 304 und bis 1973 mit Schaffner im Einsatz, folgten
weitere 6 Jahre im Einsatz ohne Schaffner mit Beiwagen 812. Im Jahre
1979 kam es zum Umbau zum Arbeitswagen 904, bei der ein ein
Dieselgenerator eingebaut wurde, was diesen Wagen zu einem
Universalarbeitswagen machte. Auf dem Bild zu sehen ist das ehemalige
Heck mit der nachgebauten Front (zu erkennen am kleineren Zielkasten),
wodurch der Wagen von einem Einrichtungs- zu einem Zweirichtungsfahrzeug
wurde. Sämtliche Türen verloren ihre elektrischen Antriebe, die vormals
türlose Seite erhielt eine Tür auf Höhe der zweiten regulären Tür. Beide
Türen waren für Hochbahnsteige ausgelegt (höherer Einstieg). Man kann
also sagen, dass der jetzige Arbeitswagen 902 der Nachfolger von 904
ist. Nach Inbetriebnahme von Wagen
902 verbrachte Wagen 904 die erste Zeit im Betriebshof Dorstfeld um
später nach Schwerte ins damalige Straßenbahnmuseum zu kommen. Nach
dessen Aufgabe ist der Wagen heute in neuem Anstrich im
Straßenbahnmuseum Sehnde-Wehmingen beheimatet.
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Zum Abschluss dieser Serie
noch ein Arbeitswagen - diesmal der Zweiachser 908 aus dem Baujahr 1950.
Man könnte meinen, er wäre ein Aufbauwagen [neuer Wagenkasten auf altem
Fahrgestell], doch weit gefehlt - er ist ein Neubau auf Fahrgestellen
eines Kriegs-Straßenbahnwagens. Bis 1974 war er unter der Nummer 290 im
Linieneinsatz und wurde daraufhin umgenummert in 908 und in der
Hauptwerkstatt Immermannstraße als Rangierwagen eingesetzt. Nach seiner
Abstellung 1995 erfolgte der Verkauf nach Schwerte ins
Straßenbahnmuseum, wo er bis 2001 blieb. Daraufhin kaufte eine
Privatperson den Wagen und stellte ihn am Mooskamp unter, wo er bis
heute steht.
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